Beim Großflecken in die Hufe kommen

„Wir müssen für den Großflecken endlich den Blick nach vorn richten. Es bringt nichts, stets die alte Vorwürfe zu wiederholen und immer weiter über Beschlüsse und alte Vorlagen zu lamentieren“, betont der Fraktionsvorsitzende von Bündnis90/Die Grünen in der Ratsversammlung, Sven Radestock: „Wir müssen endlich in die Hufe kommen.“

Das ständige Schwarze-Peter-Spiel wirke auf Unbeteiligte langsam lächerlich, viele Menschen in der Stadt hätten kein Verständnis mehr, dass seit Jahren diskutiert, aber nichts bewegt werde. Grünen-Kreisvorsitzender Heiner Voigt ergänzt: „Dabei sind die größten Probleme hinlänglich bekannt: Das Pflaster ist an vielen Stellen uneben, FußgängerInnen kommen schlecht über die Fahrbahn, der Radweg ist für RadfahrerInnen eine Zumutung und für alle anderen schlecht als solcher erkennbar.“

Um endlich voranzukommen, hat Sven Radestock der Verwaltung und den anderen Fraktionen deshalb vorgeschlagen, sich zunächst auf die Punkte zu konzentrieren, in denen man sich weitgehend einig sei: „Was Fußgänger-Querungen und einen besseren Radweg betrifft, da werden wir uns doch schnell einig. Vielleicht auch sogar in der Frage, ob der Fußweg auf der sonnenverwöhnten Ostseite verbreitert wegen sollte.“

Die Ratsversammlung könnte nach Ansicht von Bündnis90/Die Grünen noch im November hierüber abstimmen. Die Verwaltung entwürfe dann entsprechende Pläne, die sie schließlich dem Architekten Rogalla zur Zustimmung vorlegt.

„Die größten Kritikpunkte hätten wir damit relativ kurzfristig vom Tisch“, meinen Radestock und Voigt: „Die übrigen Fragen – wenn es um die Pflasterung oder sogar um Wasserspiele geht – können dann immer noch gesondert diskutiert werden.“ 

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