Jugendbeirat – Freude und Mahnung

Die Neumünsteraner Grünen und die Grüne Jugend freuen sich, dass Neumünster einen Kinder- und Jugendbeirat bekommt. Zugleich gibt es aber auch mahnende Worte, dass es nicht bei Lippenbekenntnissen bleiben dürfe.

„Der neue Beirat ist eine gute Gelegenheit, Kindern und Jugendlichen eine Stimme zu verleihen“, sagt Alice Hakimy. Die 15jährige ist eine der Sprecherinnen der Grünen Jugend und hat selbst aktiv an der Satzung für die neue Einrichtung mitgearbeitet. „Die Jüngeren haben sehr oft einen anderen Zugang, so dass es sicher auch viele neue Impulse für die Stadt geben wird“, so Alice Hakimy.

Mehr Mitbestimmung und weniger abgehobene Rathaus-Politik haben sich die Grünen auch für die bevorstehende Kommunalwahl zum Ziel gesetzt. „Insofern ist der neue Beirat ein wichtiger Schritt“, meint Grünen-Spitzenkandidat Sven Radestock: „Wir müssen allerdings sehr genau aufpassen, dass der Beirat nicht zu einem Feigenblatt gerät. Schon Stadtteilbeiräte haben es manchmal schwer, von Verwaltung und Ratsversammlung ernst genommen zu werden. Das darf mit dem Kinder- und Jugendbeirat nicht geschehen.“ Radestock hofft deshalb auf viel Unterstützung und offene Türen – und auch auf großes Interesse bei den Kindern und Jugendlichen selbst:„Es wäre klasse, wenn sich nun auch viele als Kandidat*innen aufstellen lassen, so dass es eine spannende und konstruktive Wahl wird.“

Verwandte Artikel

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld